Stani

Durch Zufall wurden mein Partner Bert und ich auf der Pferd International im Mai 2012 durch einen Flyer auf Petra Dürr aufmerksam. Ich spielte schon länger mit dem Gedanken, mich wieder mit Pferden zu beschäftigen, und so schrieb ich Petra über ihre Homepage an. Nach ein paar Wochen hatte ich die Hoffnung auf eine Antwort schon fast aufgegeben, als eines Nachmittags mein Handy läutete und Petra sich meldete. Sie erklärte mir in einem netten Gespräch ihre Methode mit Pferden zu arbeiten und fragte mich, was unsere Absichten wären. Zwei Wochen später war es dann soweit, wir fuhren zum ersten Mal nach Laufzorn und lernten dort Petra und ihre beiden Süddeutschen Kaltblüter, Ronnie und Rocco, kennen.

In meinem bisherigen Umgang mit Pferden waren mir nur Ponys und Warmblutpferde als Schulpferde begegnet. Bert hatte generell noch nicht viel Erfahrung mit Pferden gemacht. Kaltblüter waren für uns eben auch nur die großen Schweren, die auf Umzügen die Wägen und Kutschen ziehen. Als Reit- und Freizeitpferde hatten wir sie noch nicht kennengelernt.

Bei Petra lernten wir, dass die großen „Schweren“ durchaus mehr draufhaben als Wagen zu ziehen und Arbeitspferde zu sein. Durch ihre Geduld und ihre Gutmütigkeit sind sie für uns der optimale (Wieder-)Einstieg in den Umgang mit Pferden und großartige Lehrmeister, die auch mal einen Fehler verzeihen.

Seit unserer ersten Begegnung mit den beiden sind wir begeistert von den „Großen“ und wurden ausschließlich mit Ronnie und Rocco als Partner in die „Welt der Pferde“ eingeführt - von der Bodenarbeit bis hin zum Reiten. Auch an einem Bodenarbeitskurs haben wir mittlerweile mit den beiden teilgenommen und mit Petra als Lehrerin macht das Lernen viel Spaß.

Im Herbst erzählte Petra uns dann von ihrer neuesten Errungenschaft, einem Süddeutschen Kaltblutfohlen, das sie auf dem Fohlenmarkt ersteigert hatte. Neugierig geworden wollten wir den „Kleinen“ kennenlernen und so stellte uns Petra dann ihre beiden – wie sich herausstellte - Fohlen vor. Sie erklärte uns, dass ihr Schwarzer einmal die Nachfolge von Rocco und Ronnie antreten solle und dass sie den blonden Fuchs nicht behalten könne und diesen nach der Ausbildung verkaufen werde. Im Scherz fragte sie dann beiläufig, ob wir nicht ein Pferd wollen.

 

 Und diese Frage ließ uns nicht mehr los. Wir besprachen uns viel, sind doch Pferde ein fast vollkommenes Neuland für uns. Können wir das schaffen? Als blutige Anfänger und mit unserem noch so wenigen Wissen? Gerade für mich als eher ängstliche Person und mit viel Respekt vor den Großen stellte das schon eine Herausforderung dar.

Aber mit der Aussicht auf Petra als Lehrerin und Ausbilderin und dem gutmütigen Charakter unseres kleinen Blonden, wurde daraus eine immer konkretere Idee.

 

 Jetzt freuen wir uns darauf, in den kommenden Monaten und Jahren mit Stani zusammen diese Aufgabe zu meistern und mit Petra zusammen unser Süddeutsches Kaltblut auszubilden und dabei mit und von ihm sicherlich noch viel zu lernen.

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Gesetze des Lebens:

  • Lebe so, dass Du nicht immer zurückschaust und bereust, dass Du Dein Leben vertan hast!
  • Lebe so, dass Du nicht Dinge, die Du schon getan hast oder Dinge, die Du gerne anders gemacht hättest, bereuen musst!
  • Lebe so, dass jeder Tag eine Perle wird - für Dich und für andere!

    In der Reihe der Tage, die Dir geschenkt sind - LEBE!

    (Elisabeth Kübler-Ross, amerk.-schweiz. Psychiaterin, geb. 1926)

 



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