Aufbaukurs "Bodenarbeit - Gelassenheitstraining/Gefahrenbewältigung"

Am Samstag, den 4. Mai 2019, fand sich auf dem Spöckerhof eine kleine, nette Gruppe ein, um sich gemeinsam dem Gelassenheitstraining und der Gefahrenbewältigung in der Bodenarbeit zu stellen :o).

Nach einer kurzen Besprechung, in der u. A. jeder seine Beweggründe für die Teilnahme kurz schildern sollte, ging es auch schon nach draußen, um die Hindernisse aufzubauen: Stangenmikado, Plastikplane und Tonnengasse, Flatterband und Raschelsack waren die Herausforderungen.

Dann wurden die Pferde geholt - Hufe auskratzen, Führkette einschnallen und los ging`s.

Unsere erste Aufgabe bestand "nur" darin, die Pferde sicher um die Hindernisse herum zu bewegen, die Bodenarbeit allgemein aufzufrischen, die Pferde zu beschäftigen und aufmerksam zu machen, immer mit dem Augenmerk auf die vorhandenen Hindernisse und natürlich die anderen Teilnehmer. Denn selbst der eigentlich recht große Reitplatz wird mit 5 Hindernissen, 6 Pferden und 7 Menschen plötzlich doch manchmal ein bisschen eng. Unter den "strengen" Augen von Petra bekamen wir sogleich Tipps und Hinweise, ab und an einen kleinen "Rüffel" (wenn der Abstand dann doch wieder zu eng wurde oder die Augen mehr mit den Teppichschnitzeln oder dem Pferd beschäftigt waren als mit unserem Weg nach vorn) und wertvolle Ratschläge, wie wir unsere Führposition oder die Aufmerksamkeit unserer Lehrmeister verbessern konnten.

Mit der Tonnengasse und dem Stangenmikado begannen wir uns dann an die Hindernisse heranzuwagen.  Seitlich vor dem Pferd, mit ausreichend Abstand und dem Blick nach vorn bewältigten wir diese nacheinander. Die Plastikplane war dann für manche Pferde schon eine größere Herausforderung. Vor allem Leonardo, dem jüngsten pferdischen Teilnehmer, und Tütü, die Plastikplane bisher nicht kannte, war die Plane nicht so geheuer.

Nach der Mittagspause im Stüberl, in der wir den Vormittag nochmals anhand von einer Besprechung und Fotos Revue passieren ließen und uns noch ein Schwerpunktthema für den Nachmittag festlegten, ging es dann zunächst in den Roundpen, wo Leonardo und Tütü nochmals näheren Kontakt zur gefährlichen Plane aufnehmen sollten. Und siehe da - mit viel Geduld schafften es beide, die Plane letztendlich wenigstens zu akzeptieren und diese ohne Panik zu überqueren.

Draußen auf dem Platz machten die Pferde und wir dann Bekanntschaft mit der Flatterfahne. Auch hier war es sehr spannend, die Reaktionen der unterschiedlichen Vierbeiner zu beobachten. Während Siglinde nicht wirklich beeindruckt war, sorgte die Fahne bei manch anderem doch für eine gewisse Anspannung.

Zum Schluss durften Siglinde und Stani noch den Raschelsack begutachten. Während Siglinde sich auch hier wenig beeindruckt zeigte, war Stani schon etwas nervöser - so ganz geheuer schien ihm dieser komische mit Dosen gefüllte Sack nicht. Am Schluss siegte aber doch die Neugier und er machte ganz in Stanimanier ein Spiel daraus.

 

Vielen Dank, liebe Petra, für diesen tollen, spannenden und lehrreichen Kurs. Stani und ich haben viel dazugelernt und hatten auch viel Spaß zusammen (auch wenn bei der hohen Konzentration das Lächeln manchmal in Vergessenheit gerät :o)

 

 

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  • Lebe so, dass Du nicht immer zurückschaust und bereust, dass Du Dein Leben vertan hast!
  • Lebe so, dass Du nicht Dinge, die Du schon getan hast oder Dinge, die Du gerne anders gemacht hättest, bereuen musst!
  • Lebe so, dass jeder Tag eine Perle wird - für Dich und für andere!

    In der Reihe der Tage, die Dir geschenkt sind - LEBE!

    (Elisabeth Kübler-Ross, amerk.-schweiz. Psychiaterin, geb. 1926)

 



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