Seminar "Pferdekrankheiten selbst erkennen"

Teilnehmerbericht zum Seminar "Pferdekrankheiten selbst erkennen"
am 26. Februar 2017

Zu einem interessanten und lehrreichen Seminartag fanden wir uns am Sonntag, den 26. Februar 2017, im Reiterstüberl des Spöckerhofs zusammen. Das Thema war „Pferdekrankheiten selbst erkennen“. Was kann ich selbst tun, wenn ich merke, dass es dem Vierbeiner nicht gut geht, und wann sollte ich besser den Tierarzt rufen?

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, in der  jeder Teilnehmer auch die Themen anmerken sollte, die ihn persönlich besonders interessieren oder die gerade beim eigenen Pferd aktuell sind, definierten wir zunächst einmal „das gesunde Pferd“. Da denkt man immer an die vielen Krankheiten und Verletzungen, die es geben kann, aber was genau charakterisiert eigentlich ein gesundes Pferd? In Teamarbeit brachten wir viele Eigenschaften zusammen, die für die Gesundheit eines Pferdes sprechen, wie z. B. glänzendes, glattes Fell, klare und wache Augen, entspannter Gesichtsausdruck, aufmerksames Ohrenspiel, und und und…

Petra machte uns auch mit den so genannten PAT-Werten (P= Puls, A= Atem, T= Temperatur) bekannt, die man selbst kontrollieren kann. Wie sind hier die Durchschnittswerte beim Pferd? Und wo kann ich eigentlich beim Pferd den Atem und den Puls messen? Lauter interessante Fragen, die sich da auftaten.

Im Laufe des Vormittags wurden sämtliche von den Teilnehmern gewünschten Themen wie Wurmkuren, Insektenstiche und Zeckenbisse, Wundreinigung, Hautpflege, Impfungen u. v. m. besprochen. Zwischendrin gab es immer wieder gute (Pflege-)Tipps und Infos, wie z. B. „Was sollte immer in der Stallapotheke vorhanden sein?“.

Nach einer kurzen Mittagspause kam dann der kleine praktische Teil des Tages: Es wurde Fieber gemessen. Dies durften die Teilnehmer auch selbst am Pferd ausprobieren. Des Weiteren konnten wir uns an einem Pferd die sogenannte Raspe anschauen, wie sich diese auswirkt und anfühlt und was der Unterschied zu Mauke ist.

Wieder zurück im warmen Stüberl kamen zum Abschluss noch der Huf und diverse Beschwerden, die dort auftreten können, zur Sprache.

Mein Fazit des Seminars: Bei Krankheiten lieber vorsorgen statt nachsorgen. Durch das Achten auf eine pferdegerechte Haltung und Fütterung unsere Vierbeiner und einer guten Pflege kann man einem Haufen Krankheiten bereits vorbeugen. Auch durch das aufmerksame Beobachten der Pferde, z. B. im Offenstall, kann bei vielen Krankheiten und vor allem auch Verletzungen bereits erste Hilfe geleistet werden, bevor sich hier etwas Schlimmeres entwickelt. Also Augen auf!

Danke, Petra, für diesen kurzen Überblick und die guten Tipps!

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Gesetze des Lebens:

  • Lebe so, dass Du nicht immer zurückschaust und bereust, dass Du Dein Leben vertan hast!
  • Lebe so, dass Du nicht Dinge, die Du schon getan hast oder Dinge, die Du gerne anders gemacht hättest, bereuen musst!
  • Lebe so, dass jeder Tag eine Perle wird - für Dich und für andere!

    In der Reihe der Tage, die Dir geschenkt sind - LEBE!

    (Elisabeth Kübler-Ross, amerk.-schweiz. Psychiaterin, geb. 1926)

 



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