Kurs "Bodenarbeit und Reiten im Naturtrail"

Erfahrungsbericht vom Kurs "Bodenarbeit im Naturtrail"

am 30. April 2017

Am Sonntag den 30.4.2017 fand bei absoluten Kaiserwetter wieder ein Kurs "Bodenarbeit im Naturtrail" auf dem Spöckerhof statt.
Die meisten Teilnehmer/innen konnten bei dieser Gelegenheit ihre ersten Erfahrungen im Naturtrail sammeln. Ebenso stand der korrekte Umgang mit Führkette und Gerte auf dem Tagesplan.

 

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Erfahrungsbericht vom Kurs "Naturtrail - Bodenarbeit und Reiten"

am 27./28. August 2016

Ein schönes Wochenende!
Man nehme: tolle Naturhindernisse, einen abwechslungsreich gestalteten Trail, acht hochmotivierte Pferde und ebenso viele neugierige Menschen. Dazu eine sehr engagierte Petra Dürr, die mit ihren anschaulichen Erklärungen viel Input und Denkanstöße gegeben hat. Nach einer Einführung in die Bodenarbeit, so wie Petra sie lehrt, durften wir uns an die einzelnen Hindernisse wagen. Mit Petras Unterstützung konnten vielfältige Schwierigkeitsstufen erarbeitet werden, wer wollte später auch reitend. Im Vordergrund standen immer Ruhe, Präzision und Klarheit in der Kommunikation. Wir haben sehr viel gelernt, sehr viel Spaß gehabt und waren sooo stolz auf unsere Pferde. Wir kommen gerne wieder!
Danke, Petra!

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Vor etwa einem Jahr startete ich meine „Reitlaufbahn“ als Spätberufene bei Petra. Meine beiden Töchter, Lisa und Lena, reiten bereits seit mehreren Jahren im Sicherheitsentlastungssitz. Daher war für mich eine logische Folge, es in derselben Technik zu versuchen. So bin ich zur Petra gekommen.

Wir möchten zu dritt einen Wanderritt unternehmen. Dafür ist Petra's Naturtrail das ideale Übungsgelände. Die Anlage ist echt toll – und bietet für jedes Level und Können von Pferd und Reiter die richtige Möglichkeit zum Üben und sich zu fordern.

Bei Kaiserwetter starteten wir am ersten Tag mit der Bodenarbeit – der richtige Umgang mit dem Pferd als Fundament für sicheres Reiten. Erfahrung und Können in unserer Familie sind unterschiedlich. Jeder arbeitete an seinem Thema, ich an Distanz und Motivation. Rokko, Petras Kaltblut war ein exzellenter Lehrer für mich. Trotz seiner Dimensionen (800 kg) ist es mir gelungen, das Vertrauen für sichere Bewegung im Gelände zu erarbeiten und Hindernisse, wie den Canyon, den Stern, die Brücke und auch die Stufen erfolgreich zu absolvieren. 

 
 
Lena hat erstmals mit Beresina, Petras Professorin unter den Haflingern, gearbeitet. Von Anfang an sind beide sehr gut miteinander zurechtgekommen und haben ihre Aufgaben und Hindernisse gekonnt bewältigt.


 
Lisa arbeitete - wie meistens - mit Anderl, einem Haflinger von Petra mit eingebautem Turbo. Mit der richtigen Menge an Ruhe und Kreativität hat Lisa Anderl sukzessive besser durch die Hindernisse geführt. Am Stern haben beide so richtig Gefallen gefunden.  


 
Alle drei haben wir Petras Hügel am Ende bergauf und bergab gut gemeistert, konstant an der richtigen Führposition und Geschwindigkeit arbeitend. 

Am zweiten Tag, ebenfalls bei prächtigem Wetter, stand Reiten im Naturtrail auf dem Programm, um die Erfahrungen und das Erlernte im Sattel umzusetzen. Nach dem Einreiten im Schritt durften wir gemeinsam mit Petra den Naturtrail im Trab erkunden. Für mich eine koordinative Herausforderung: Zügel, Lenkung, Tempo und Abstand im Griff behalten, und „nicht auf den Boden schauen – sondern immer das Ziel im Blick behalten“.

Die Hindernisse, wie Stufen, Canyon, Stern meisterten wir mit unseren vierbeinigen Partnern erfolgreich.
 


 
Interessant war für uns, die anderen KursteilnehmerInnen mit Ihren Pferden beobachten zu können. Zuschauen ist extrem aufschlussreich und hilfreich für den eigenen Fortschritt. Man kann nicht nur aus den eigenen Fehlern lernen, sondern auch durch die Probleme anderer.
 
An diesem heißen Wochenende haben wir viel dazugelernt, neue Eindrücke gesammelt, unsere Führ- und Reittechnik im Gelände erprobt und verbessert. Es waren zwei Tage mit einer super netten Gruppe in toller Übungsatmosphäre.

 

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Erfahrungsbericht vom Kurs "Naturtrail - Bodenarbeit und Reiten"

am 30. Oktober 2016

Unser erster gemeinsamer Kurs im Naturtrail (Bodenarbeit und Reiten) – wie aufregend! :o)

Stani und ich im Naturtrail

Am Sonntag, den 30. Oktober 2016, nahmen mein 4 ½ jähriges süddeutsches Kaltblut Stani und ich zum ersten Mal zusammen an einem kombinierten Kurs „Naturtrail – Bodenarbeit und Reiten“ teil. 

Bei der Arbeit ...

Der Vormittag, der sich noch von seiner grauen Seite zeigte, startete mit Bodenarbeit. Zunächst hatte ich die Gelegenheit, die erste Gruppe in den Hindernissen zu beobachten. Dies war für mich auch deshalb sehr lehrreich, da eine Teilnehmerin mit ihrem Pferd mitmachte, die beide den Naturtrail noch nicht kannten. Es war sehr interessant zu beobachten, wie das Pferd auf die Hindernisse reagierte, wie beide an der Distanz arbeiten mussten und wie toll beide am Ende bereits die Hindernisse ohne große Vorkenntnisse gemeinsam meistern konnten. Dies erinnerte mich an die ersten Stunden, die ich mit Stani bei der Bodenarbeit und im Naturtrail verbrachte, und zeigte mir zugleich, wie groß unsere Fortschritte bereits geworden sind.

Neugierige Zuschauer                                 Konzentriertes Arbeiten in den Hindernissen

Stani und ich meisterten schließlich die Hindernisse - wie den Stern, die breite Brücke, die zum Ende schmäler werdende Brücke, den Canyon und die Stufen - mit Bravour. „So langsam wie möglich, so schnell wie nötig“ war unsere Devise und so versuchte ich mit meinem „Dicken“ die Hindernisse mit genügend Distanz zwischen uns, aber auch einer gewissen Leichtigkeit, an der ich noch viel arbeiten muss,  zu überwinden.  Petra hatte dabei immer ein Auge auf uns und gab lehrreiche Tipps. An diesem Tag ernteten Stani und ich nur Lob von Petra – an den Hindernissen hatten wir auch schon fleißig in den vergangenen „Reitstunden“ und in Vorbereitung auf den „Tag der offenen Tür“ auf dem Spöckerhof gearbeitet und konnten nun unser neu Erlerntes nochmal unter Beweis stellen. Trotz des vielen Platzes ist es auch immer wieder eine Herausforderung, im Naturtrail in einer Gruppe zu arbeiten, da man hier noch mehr vorausschauen muss, um sich nicht in die Quere zu kommen. Mir machte es Riesenspaß mit Stani in den Hindernissen zu arbeiten, unser Verhältnis „Respekt und Vertrauen“ weiter zu verbessern und natürlich die wunderbare Kulisse der Alpen im Hintergrund in den kleinen Pausen zwischendurch zu genießen.

Vor und nach der Mittagspause ließen wir den Vormittag nochmals per Foto- und Videoanalyse Revue passieren. Dies ist immer Teil der Kurse von Petra, was mir sehr gut gefällt. So konnte ich mein eigenes Verhalten und das von Stani nochmal von außen betrachten und auch die anderen Teilnehmer beobachten, wie sie die Hindernisse gemeistert hatten. Hierbei hatten alle Teilnehmer die  Möglichkeit, sich selbst und die anderen zu analysieren. Danach gab Petra nochmals gute Tipps zur Verbesserung.

 

Der Nachmittag begrüßte uns mit Sonnenschein und bei herrlichem Herbstwetter starteten wir den zweiten Teil des Kurses – für uns, die zweite Gruppe – dem Reiten im Naturtrail. Zunächst ritten wir jeder für sich die Wege um die Hindernisse und Petra pickte sich nach und nach jeden einzeln heraus, um mit ihm/ihr durch das Gelände zu reiten. Bergauf bergab ging es durch den Trail. Danach durften wir Teile des Trails alleine und in kleinen Gruppen reiten. Stani und ich übernahmen dabei zum ersten Mal die Rolle des „Leitpferdes“, was für mich eine neue und tolle Erfahrung war. Zum Schluss ging es dann für uns beide nochmal zusammen mit Petra und ihrer Quarterstute, Rose, durch den Wassergraben. Das erste Mal war ich noch etwas unsicher, doch Stani brachte mich sicher auf die andere Seite. Beim zweiten Mal konnte ich den Ritt durchs Wasser richtig genießen und mich mit vollem Vertrauen in meinen Vierbeiner ganz entspannt hinüberbringen lassen.

Unser Nachmittag im Naturtrail

Der Kurs war für mich ein weiterer großer Schritt nach vorn, um mit Stani gemeinsam die Natur zu genießen und mit ihm sicher durchs Gelände zu reiten und mein Vertrauen in ihn und vor allem auch in mein Können enorm wachsen zu lassen. Ganz nach dem Motto „Einfach Reiten“!

Danke, Petra, für diesen wunderbaren Tag!

 

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Gesetze des Lebens:

  • Lebe so, dass Du nicht immer zurückschaust und bereust, dass Du Dein Leben vertan hast!
  • Lebe so, dass Du nicht Dinge, die Du schon getan hast oder Dinge, die Du gerne anders gemacht hättest, bereuen musst!
  • Lebe so, dass jeder Tag eine Perle wird - für Dich und für andere!

    In der Reihe der Tage, die Dir geschenkt sind - LEBE!

    (Elisabeth Kübler-Ross, amerk.-schweiz. Psychiaterin, geb. 1926)

 



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